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Ein Web Map Service (WMS) erzeugt räumlich referenzierte Karten dynamisch mit Hilfe geografischer Informationen. Dieser vom Open Geospatial Consortium (OGC) eingeführte Standard definiert eine Karte als Darstellungsmöglichkeit für geografische Informationen in Form einer Bilddatei, lesbar von den meisten Computersystemen. Die von einem WMS bereitgestellten Karten werden im allgemeinen in gerenderten Bildformaten wie PNG, GIF, JPEG oder alternativ auch als vektor-basierte Elemente in Formaten wie SVG oder WebCGM geliefert. Bei der Karte handelt es sich nicht direkt um die Daten, sondern nur ein Produkt aus diesen. Zur Anforderung und Anzeige der Karten wird ein WMS client benötigt, der entweder netztgestützt oder lokal beim Nutzer vorhanden sein muss.
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Bundeswasserstrassen nach WaStrG/WSV-Verwaltungsbezirke
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GetCapabilities
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DOP_DE, Luftbilder Deutschland (DOP40)
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Übersichtskarte mit Relief und Topograf. Karten (TK1000 - TK25)
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GetCapabilities
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DSK25 (Dig. Straßenkarte 1:25.000 - Stadtplan)
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GetCapabilities
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Der Windatlas vom DWD
Hier direkt zum Windatlas Deutsche Nordseeküste.
Der Windatlas für den Bereich der Südlichen Nordsee (Deutsche Nordseeküste) wurde durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) im Rahmen des KFKI-Projekts MOSES erstellt. Zum Umfang der Arbeit gehören neben den eigentlichen Daten auch eine große Anzahl an Vorschaubildern. Das Datenmaterial des Windatlas ist vorgesehen als Basis für statistische Untersuchungen z.B. als meteorologischer Antrieb für ein Wind- und Seegangsmodell und umfasst sowohl die Wind- als auch die Schubspannungsfelder für die drei Untersuchungsgebiete Südliche Nordsee, Dithmarscher Bucht + Elbmündung und Norderney.
Weitere Erläuterungen zum Windatlas des DWD können hier eingesehen werden..
WMS Implementierung
Grundlegend eignet sich der Windatlas sehr gut für die beispielhafte Implementierung eines WMS. Zur vollständigen Darstellung des Windatlas müssen aufgrund der vielen Steuerparamter, wie Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Wasserstand ü. NN, insgesamt 3456 verschiedene Layer dargestellt werden.

Der WMS erzeugt die entsprechenden Karten dynamisch aus den abgelegten Winddaten des DWD. Für jeden Kartenauschnitt werden in Echtzeit Isolinien bzw. Isoflächen je nach abgefragten Layern, Zoomstufe und Steuerparametern erzeugt und Ausgabedarstellungen gerendert. Der zur Anzeige der Kartenauschnitte verwendete WMS client ist eine webgestützte Anwendung, die speziell für den Windatlas entworfen wurde.
Verwendet wird die OGC Spezifikation WMS 1.1.1. Eine Verbesserung auf den Standard 1.3 ist geplant, da dieser neue Standard u.a. eine bessere Handhabung von parametrisierten Kartenaufrufen verspricht.
Zum Windatlas Deutsche Nordseeküste.
Die GIS-Software ArcGIS ist in der deutschen Behördenlandschaft weit verbreitet. In NOKIS wird an dieser Stelle eine einfache Möglichkeit zur Veröffentlichung von ArcGIS-Projekten im WWW in Form eines WMS aufgezeigt.
Für die Durchführung werden folgende Komponenten benötigt:
- Esri ArcGIS 9.1+
- Servlet Container (z.B. Tomcat, Jetty oder Jboss) als Webapplikationsserver
- Open Source Server Geoserver
- 'ArcGIS-map to SLD Converter' von der UNI Mainz
- Java 1.4+
Der Arbeitsaufwand zum Bereitstellen der ArcGIS-Projekte ist relativ gering und umfasst folgende Punkte:
- Erzeugen der SLD-Dateien (Styled Layer Description) heraus aus ArcGIS mit dem 'ArcGIS-map to SLD Converter'
- Einrichten der ArcGIS-Projekte als WMS Layer in der Serversoftware Geoserver
Demnächst: Hier geht es zur ausführlichen Beschreibung.
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